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Kompaktes Modul für das interaktive Motormanagementsystem von Nutzfahrzeugen

Kohler-Lombardini optimiert die Steuerung seiner Dieselmotoren mithilfe der CANarmatur der ehb electronics gmbh.

Im Einsatz dort, wo Leistung zählt: Kohler-Lombardini ist einer der globalen Technologieführer in der Motorenproduktion für Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen optimiert die Steuerung seiner Dieselmotoren mithilfe der CANarmatur der ehb electronics aus Hannover. Das Ergebnis dieser Kombination aus italienischem Fahrspaß und deutscher Ingenieurskompetenz ist ein hohes Drehmoment, lange Wartungsintervalle und exzellente Abgaswerte, die alle weltweit gültigen Abgasnormen erfüllen; also Stage V für Europa, Tier 4 Final für die USA und für den stark expandierenden asiatischen Markt.

„In unseren Produktionsverfahren ist neben der technologischen Exzellenz unserer Produkte die Kompaktheit aller Komponenten ausschlaggebend, um unsere leistungsstarken Motoren so klein und leicht wie möglich zu fertigen.“ sagt Tommaso Maria Vezzosi, Jr. Communication Specialist bei Lombardini Srl, und ergänzt: „Durch die enge Zusammenarbeit mit den Spezialisten der ehb electronics können wir unseren Kunden ein kompaktes Steuerungs-Modul sowohl für den Einbau am Motor als auch an der Maschine anbieten.“

Leistungsregelung via CANbus sorgt für sparsamen Kraftstoffverbrauch

Ob im Bagger, im 4WD-Traktor oder als Antrieb einer Verdichtungswalze – die KDI Motoren 1903 TCR, 2504 TCR und 3404 TCR haben viel zu bieten. Dabei ist der KDI 3404 TCR mit einem maximalen Drehmoment von 640 Nm bei 1400 rpm der leistungsstärkste Motor dieser drei Produktserien. Alle Motorvarianten verfügen über einen CANbus SAE J1939. Dieser wiederum bildet die Schnittstelle für die individuelle Konfiguration sämtlicher Einstellungen für die unterschiedlichen Einsatzbereiche der Motoren. Das jeweilige Motormanagementsystem (MMS) der einzelnen Motoren stellt auf dem CANbus Informationen über Betriebswerte zu Verfügung – beispielsweise den Öldruck, Temperatur, Soll- und Ist-Drehzahl, Betriebsstunden und vieles mehr. Da Kohler-Lombardini mit einem MMS nach dem Protokoll SAE J1939 arbeitet, kann die ehb CANarmatur sämtliche vom MMS zur Verfügung gestellten Werte empfangen, decodieren und auf dem integrierten und hinterleuchteten Display mit automatischer Kontrastanpassung darstellen. Dabei sind für die wenigsten Einsatzbereiche tatsächlich alle zur Verfügung stehenden Daten relevant und so kann je nach Art und Einsatz des Fahrzeugs festgelegt werden, mit welchen Kennzahlen gearbeitet werden soll. Konfigurierbar sind beispielsweise die Parameter für das hochentwickelte Verbrennungssystem sowie der in die Abgasanlage integrierte Diesel-Oxidationskatalysator (DOC). Alle kritischen Motorparameter sind auf einen Blick erkenn- und regelbar und der daraus resultierende Kraftstoffverbrauch ist bis zu 15?% geringer als bei einem ähnlich leistungsstarken Motor ohne Kommunikationsmöglichkeit mit dem MMS.

Gut positioniert: Emissionsarme Diesel-Hochleistungsmotoren mit optimierten Wartungszyklen

Nach Angaben des VDMA-Fachverbandes Baumaschinen und Baustoffanlagen betrug der Weltumsatz der Baumaschinenindustrie 2017 ca. 117 Mrd. Euro mit positiven Aussichten für das Geschäftsklima der europäischen Baumaschinenhersteller. Auch wenn diese Zahlen die neuesten Entwicklungen in den angespannten Handelsbeziehungen mit den USA noch nicht berücksichtigen, ist die Zahl der geplanten und von der europäischen Kommission genehmigten Infrastrukturprojekte enorm und lässt eine weiterhin positive Entwicklung beim Auftragseingang und Umsatz in allen Teilbranchen im Hoch-, Erd- und Straßenbau erwarten. Für die Kaufentscheidung ist neben der Energie- und Schadstoffeffizienz der Hochleistungsmotoren noch ein weiterer Faktor ausschlaggebend: Die kontinuierliche Verfügbarkeit auch unter anspruchsvollsten klimatischen Bedingungen.

Bernd Reinmold, Geschäftsführer der ehb electronics erläutert: „Die KDI Motoren von Kohler-Lombardini sind für ihre hohe Produktqualität bekannt und das Werk in Italien bietet seinen Kunden einen hervorragenden Service mit kurzen Lieferzeiten an. Über die ehb CANarmatur können die Bediener der Maschine direkt mit dem Motormanagementsystem kommunizieren und perspektivisch ist es denkbar, die Daten nahezu in Echtzeit an das Flottenmanagement zu übermitteln und den Bereich „Predictive Maintenance“ gemeinsam weiter auszubauen. Die Technologien sind bereits vorhanden und die Wertschöpfung wäre enorm.“

 „Mit freundlicher Genehmigung der PowerWorld, TechTex Verlag GmbH & Co.KG“

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